Dienstag, 10. August 2010

Manchmal geschehen noch Wunder



Zuerst aber mal das: Wir haben ein neues Haustier.  An unserem Miniteich hatte sich ein Frosch eingefunden. Heute Vormittag quakte er mal kurz, danach waren es schon zwei. Ob er den gerufen hatte damit er nicht so allein ist oder weil er meint, das viele Froschfutter in Form von Fliegen, Wespen, Bienen, Mücken und deren Larven nicht allein zu schaffen - wir wissen es nicht. Allerdings ist mit der wundersamen Vermehrung  die Chance gewachsen, dass einer überlebt wenn der andere einer unserer Katzen zum Opfer fällt. So ist das Leben - fressen und gefressen werden.
Ansonsten ist die Erntezeit in vollem Gange. Gurken (noch) und vor allem Tomaten gibt es in großer Menge. Und in mehreren Formen und Farben. Der Test mit den alten Sorten, deren Samen ich mir aus Österreich von Herrn Pummer schicken ließ, hat sich wirklich gelohnt. Bei mir reift es in diesem Jahr deshalb sehr international:
Zigan oder Gipsy (dunkelbraun), Striped Roman (länglich wie Papika und Orange-rot gestreift), Orange Russian, Omars Lebanese (groß und rot), Noir Petule (auch dunkelbraun), Orange Ochsenherz und dazu groß und rosarot in großer Anzahl die wohlschmeckenden Varvaratomaten. Wohlschmeckend sind die anderen übrigens auch, aber in der Menge lässt die eine oder andere Sorte doch zu wünschen übrig. Ach ja, die roten und birnenförmigen gelben Cherrytomaten habe ich vergessen. Letztere in unglaublicher Menge.
Doch jetzt zum eigentlichen Wunder: Im letzten Blog noch beklagt: die Schlaglöcher, in denen halbe Autos verschwinden können. Der öffentliche Protest hat geholfen, vor zwei Wochen begannen die Reparaturarbeiten an der Straße zwischen Achtopol und Zarewo, an der auch Varvara liegt. Reparatur, das sieht so aus: Löcher ausschneiden, die Ränder mit Teer bestreichen, später mit geteertem Splitt (oder so was ähnlichem) auffüllen. Fast alle Löcher sind jetzt erst mal gut gefüllt. Jetzt laufen schon Wetten, ob die Reparatur wenigstens bis zum Ende der Urlaubssaison hält. Die Chancen stehen gut, hier ist die Saison Anfang September zu Ende. Dann sehen wir weiter.

1 Kommentar:

  1. In Delitzsch gab es früher auch eine Truppe, die genauso die Löcher beseitigten. Ihr interner Name-Schlaglochschubert seine-
    Guten Tag, ich freue mich, dass es Neues zu vermelden gibt, wobei mein Erstaunen mehr den Tomatensorten gewidmet ist.Ich bin begeistert. Aber ich nehme auch an, dass bestimmte Sorten eben nur bei euch so prachtvoll wachsen. Hier gibt es unterdessen neue Namen und bestimmt tolle Hybride,immer mit dem Hinweis "resistent gegen Braunfäule",aber viele greifen eben immer wieder zu "Harzfeuer" und "Tamina".Über Deine Bezugsquelle würde ich gern mehr wissen.Die großen Regentage sind hier erst einmal vorbei, der Wind zieht es aus dem Boden und in den nächsten Tagen sollen wir uns wieder den 30°nähern.
    Unser Enkelkind wächst, blüht und gedeiht, ein Mehrgenerationshaus ist gar nicht so schlecht.
    Beste Grüße
    Bernd

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