Freitag, 29. Juli 2011

Weiterlesen - Ihr seid hier richtig

Wir haben uns nur einfach für ein neues Gewand entschieden. Das alte erschien uns inzwischen ein wenig antiquiert. So ganz zufrieden sind wir noch nicht, aber die Veränderungen gehen weiter - in Maßen. (Ich hofffe, ich habe die neue Rechtschreibregel  verstanden und das ß steht richtig.)
Also trotz neuem Äußeren - wir bemühen uns auch künftig um interessante Informationen aus Bulgarien und angrenzenden Regionen. Damit unsere Leser uns gewogen bleiben.
Eins noch zum Schluss - Kritik ist selbstverständlich erlaubt. In Maßen, versteht sich :)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Der Berg in Wolken

Drei Tage lang hatte der Berg sein Haupt in Wolken gehüllt. Der Berg - das ist der Papia, mit reichlich 500 Metern höchster Gipfel des Strandsha-Gebirges in der bulgarischen Küstenregion.

Und wenn der sich in Wolken versteckt, so erzählten und Einheimische, dann regnet es bei uns. Also warteten wir nach vier Wochen Trockenheit und Temperaturen über 30 Grad auf Regen. Aber die Wolken ließen sich Zeit, umrundeten unsere Region regelrecht. Doch heute, endlich, nicht nur Wolken und Donner (vom Gewiter und nicht wie vergangene Woche von maritimen Übungsgefechten). Ein hübscher kleiner Regen erfrischte unser Dorf, tränkte zumindest ein wenig den ausgedörrten Boden und wird sicher für nachwachsendes Gras für unsere Pferde sorgen. Im übrigen war es an den letzten beiden Tagen sehr ruhig. Deshalb gleich was geschrieben und den vorherigen Beitrag endlich mit Fotos bestückt.
Anni und Bernd sind nach auch für uns sehr schönen und erlebnisreichen Urlaubstagen unter anderem in den Rhodopen (davon später mal mehr) wieder heimgereist. Heute mittag gab es eine spontane Grillparty mit bulgarisch-deutsch-schweizerischer Beteiligung. Sehr angenehme Runde. Morgen hoffen wir auf ein Wiedersehen mit Georgi und Maria, die aber für Varvara nur wenig Zeit haben. Sie müssen wieder nach Sliven, um dort eine Reise junger Musiker vom Projekt Musik statt Straße nach Gießen und Gera vorzubereiten. Wir drücken die Daumen, dass die bisherigen Spenden für Reise und Unterkunft in den Städten reichen. Für die jungen Roma-Musiker wird es mit Sicherheit ein großartiges Erlebnis. Nicht nur dass sie zeigen können was sie in einem Jahr Musikunterricht lernten, für sie wird es auch die ersten größere Reise ihres Lebens werden.

Dienstag, 12. Juli 2011

Der Urlaub ist schon wieder vorbei

Kaum zu glauben wie schnell zwei Wochen vorüber sind. Sie waren schön, aber auch anstrengend. (Fast) jeden Tag Strand, immer Gesellschaft, nur wenige ruhige Momente - das sind wir nicht mehr gewöhnt. Aber der Stress wurde aufgewogen durch viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Baden, schwimmen, tauchen, Fische beobachten, junge Hunde besuchen und ein zutrauliches Fohlen bestaunen, das waren schon schöne Ereignisse. Aber das können die beiden wieder selbst erzählen:

Der Urlaub in Bulgarien ist zu Ende. Gomenin hat jetzt 4 Junge bekommen, 2 sind gefleckt, 1  ist schwarz und 1 weiß. Die Tochter von Gomenin namens Verhunde hat auch 2 Junge, die wollen wir uns heute noch ansehen. Es war sehr schön dass wir fast jeden Tag schwimmen gegangen sind und dass ich gelernt habe mit Flossen und Maske zu schwimmen und zu tauchen.
von Lydia

Hallo, wir waren das Fohlen oft besuchen und Lisa hat an meinem T-shirt gezwackt. Das hat sehr doll gekitzelt. Wir sind auch ohne Führstrick auf Samurai geritten. In diesem Urlaub habe ich auch das Schnorcheln gelernt. Das war schön. Ich freue mich schon auf den Urlaub mit Mama und Papa.
Viele Grüße von Nadja.

Und für die einsam zurück bleibenden Großeltern ist gleich nach dem Abflug der Enkel ein neues Ereignis in Sicht: Fahrt nach Sliven, Treffen mit unserem Freund Georgi und dann vier Tage Rhodopen mit Anni und Bernd aus Gera.

Freitag, 1. Juli 2011

Der Nachwuchs ist da oder er kommt noch

Nach den Besuchern Margit und Detlef aus Sachsen ist  nun der Nachwuchs da - die Enkeltöchter Lydia und Nadja sind zu Besuch. Zum ersten Mal sind sie allein geflogen und wie geplant in Burgas gelandet. Was sie gleich an den ersten beiden Tagen hier erlebt haben sollen sie aber selbst erzählen.
In der Nacht, in der wir angekommen  sind, wurde ein Fohlen  geboren und es geht ihm gut. Elia hat das Fohlen mit Mutter Suleika zu uns in den Garten gebracht. Es ist schon zutraulich und wir konnten es gleich anfassen und es fuehlte sich weich wie Samt an. Wir haben es Lisa genannt.  Lydia
Hallo ich bin Nadja
es gibt hier einen Hund Namens Gomenin. Er gehört Denka. Gomenin ist ganz dick geworden. Sie ist schwanger.Wir warten auf die Welpen.Viele Grüße aus Varvara senden Nadja und Lydia