Mittwoch, 21. September 2016

Na bitte, geht doch...

...das mit dem Regen. Nachdem wir nahezu drei Monate lang vergeblich auf Regen gewartet haben (die fünf Tropfen auf den Quadratmeter, die es zwischendurch mal gab, können wir unterschlagen), ist er nun doch gekommen.

Endlich Regen
Ende vergangener Woche ein kurzer Gewitterguss, und gestern ein etwas längerer. Leider kaum mehr als fünf Liter auf den Quadratmeter, aber besser als nichts. Zumindest hat es schon mal den Staub von den Pflanzen gewaschen. Ob der Regen auch dafür ausreichend war, die braune Landschaft wieder mit zartem Grün zu bedecken - wir werden es sehen. Bis es so weit ist müssen sich die Pferde weiter mit Heu begnügen. Ganz besonderes Heu allerdings - Elena und Beni haben es bei ihrem letzten Besuch von ihrem Berg am Iskar-Fluss mitgebracht. Den Pferden schmeckts jedenfalls.
Freude über das Bergheu
Aber nicht nur den langersehnten Regen hat das Gewitter mitgebracht, auch eine kleine Abkühlung. Statt wochenlanger 28 bis 30 Grad jetzt nur noch 20. Da arbeitet es sich doch gleich viel leichter. Beim Apfelmus kochen beispielsweise. Einen grossen Beutel voll sehr schöner Äpfel von einer Dorfbewohnerin geschenkt bekommen. Sie weiss nicht was sie damit machen soll. Also wirft sie sie für allerhand die Strasse bevölkernden Tiere über den Gartenzaun. Ich habe Apfelmus daraus gekocht. Völliges Unverständnis bei den Dorfbewohnern. Was soll das sein - ein Püree aus Äpfeln? Hierzulande absolut unbekannt. Also gekocht und verschenkt - und begeistertes Verkosten. Und den Beweis erbracht, dass Obst nicht nur zum sofortigen Essen taugt oder um Schnaps daraus zu brennen. Vielleicht findet mein Apfelmus ja Nachahmer.
Eine Woche lang Pflaumenknödel
Die Pflaumenknödel haben wir ja bereits im Vorjahr bekanntgemacht.
Wir sind aber erst mal beim Packen. Eine Reise nach Griechenland ist geplant. Die sollte heute beginnen. Aber wir wurden vor der Abreise gewarnt. Morgen ist Feiertag in Bulgarien, Freitag ist frei, also ein langes Wochenende. Und Tausende Bulgaren wollen die vier freien Tag für eine Tour nach Griechenland nutzen - da sind Staus an den Grenzübergängen vorprogrammiert. Also warten wir noch ein paar Tage bis Grenzen und Campingplätze in Griechenland wieder frei sind.