Montag, 8. Oktober 2012

Hunde ins Heim, wir nach Deutschland

Nein, natürlich nur Spaß. Den Hunden geht es gut und sie müssen nicht ins Heim. Sie sind nur für die Zeit unserer Abwesenheit in gute Hände gegeben. Die Halswunde von Bella, wie wir die weiße Hündin genannt haben, ist weitgehend verheilt. Der etwa 10 cm breite und 1 cm tiefe Schnitt ist dank ständiger Pflege fast völlig zugeheilt. Und am Wochenende bekam sie nun auch richtig Arbeit: Gemeinsam mit Ilija ging sie das ganze Wochenende Ziegen hüten. Und es hat ihr offenbar Spaß gemacht. Sie hört gut (und gehorcht auch) und hat Freude daran, den ganzen Tag mit Herde und dem Hirten unterwegs zu sein. Die Nächte wird sie künftig nicht bellend in unserem Garten, sondern im Ziegengehege verbringen. Dort kann sie gefräßige Wölfe und Hunde und diebische Menschen verjagen. Sie wird es gern und laut tun.
Leo hat sich auch prächtig entwickelt.
Er ist 8 cm höher geworden und hat 4 kg zugenommen. Die Rippen stehen nicht mehr über der Haut, sondern werden sanft von ihr verdeckt. Die langen, staksigen Beine hat er behalten, sie sind eher noch länger geworden. So lieb wie Bella freilich ist er nicht. Letzte Nacht hat er aus lauter Langerweile ein auf der Terrasse vergessenes Polster einer Gartenliege zerfetzt. In der Mitte aufgerissen und alle Innereien rausgezerrt. Aber dafür bellt er nicht die halbe Nacht, sondern verhält sich schön still. Vor wenigen Stunden hat Denka ihn abgeholt und er ist ganz brav mitgegangen. Weshalb auch nicht, hat sie doch auch Futter und seinen Fressnapf in einem Beutel mitgenommen. Und wo das Futter ist, da ist auch Leo.
Heute hat sich das Wetter hier deutlich verändert. Dicke Wolken und Temperaturen nur noch wenig über 20 Grad. Es wird kühler und demnächst soll es auch mal regnen (hoffentlich). Und wenn auch der Garten noch in voller Blüte steht und sich mit Früchten schmückt, bei solchen Aussichten können wir beruhigt abreisen Richtung Deutschland.

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