Weihnachten war sehr entspannend im Thermalbad in Stara Zagora mit - wie könnte es Weihnachten anders sein - gutem Essen, schönen Erlebnissen mit guten Freunden, vielen Spaziergängen bei strahlendem Sonnenschein. Seit gestern ist hier der Winter angekommen - Minusgrade, heute morgen sogar etwas Schneegriesel. Da macht man es sich doch erst mal ganz gemütlich am Fernseher. Und nach einem schönen Film beim MDR - König Drosselbart mit Manfred Krug und seinen herrlich gesungenen Liedern - kann es nun mit der Silvesterfeierei losgehen. Wir werden uns wohl zum Feiern an verschiedene Orte hier im Dorf begeben - also warm anziehen, der Wind da draussen weht eisig. Aber erst mal noch: The same procedure as every year - Dinner for one. Und dann kann das Feiern beginnen.
Ausgewandert nach Bulgarien - in ein Land mit wunderbarer Natur, tollen Menschen, faszinierender Geschichte, beeindruckenden Geschichtszeugnissen, alten Traditionen. Wir wollen ein wenig davon und unseren Erlebnissen hier zeigen. Und Lust machen auf das Land.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Das neue Jahr kann kommen
Weihnachten war sehr entspannend im Thermalbad in Stara Zagora mit - wie könnte es Weihnachten anders sein - gutem Essen, schönen Erlebnissen mit guten Freunden, vielen Spaziergängen bei strahlendem Sonnenschein. Seit gestern ist hier der Winter angekommen - Minusgrade, heute morgen sogar etwas Schneegriesel. Da macht man es sich doch erst mal ganz gemütlich am Fernseher. Und nach einem schönen Film beim MDR - König Drosselbart mit Manfred Krug und seinen herrlich gesungenen Liedern - kann es nun mit der Silvesterfeierei losgehen. Wir werden uns wohl zum Feiern an verschiedene Orte hier im Dorf begeben - also warm anziehen, der Wind da draussen weht eisig. Aber erst mal noch: The same procedure as every year - Dinner for one. Und dann kann das Feiern beginnen.
Mittwoch, 11. November 2015
Fast noch Strandwetter
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| Ein bisschen heftiger Wellengang |
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| Der neue Strassenname |
Ach ja, und noch etwas: das Bild am Blogrand rechts oben zeigt den Blick aus unserem Schlafzimmerfenster über das Dorf Richtung Meer. Dort haben wir eine Kamera installiert, deren Bilder regelmässig erneuert werden. Nachts natürlich nicht so prickelnd, da sieht man nur ein paar Lichtpunkte.
Freitag, 23. Oktober 2015
Dach abdichten - die Regenzeit kommt
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| Die einstmals geretteten alten Ziegel |
| Tappa war fast noch ein Kind beim Bau vor 20 Jahren |
Für die Vorderseite des Hauses benutzten wir die Ziegel, mit denen das Haus bei seiner Erbauung in den 20 Jahren gedeckt wurde - die waren damals aus gutem Material und gut gebrannt.
| Jo der Baumeister |
Allerdings waren uns von diesen guten Ziegeln gut die Hälfte geklaut worden. Für die Hausrückseite mussten wir deshalb Ziegel vom Stallanbau aus den 50er oder 60er Jahren verwenden. Ziemlich schlechte Qualität.Aber Baumaterial war 1997/98, als Bulgarien in einer schweren Krise steckte, kaum zu kriegen. Und so erlebten wir jetzt also ein ziemlich schadhaftes Ziegeldach auf der einen Seite des Hauses. Und das sollte sich ändern. Das Beachtliche an unserer Dachdeckertruppe - einige von ihnen hatte schon vor 18 Jahren auf unserem Dach gestanden, damals zum Abtragen der Ziegel. Streng überwacht auch damals schon von Jo, der mittels einer selbstgebauten Rutsche dafür sorgte, dass möglichst wenig Steine kaputt gingen. Leider derzeit kein Foto von der jugendlichen Truppe, sind alle nur auf Dias verewigt.
| Fast fertig mit den neuen Ziegeln |
Und nach getaner Arbeit auf dem Dach und im Garten wurde das abgeschnittene Gehölz im Feuerloch verbrannt und wir gönnten uns mit Denka ein Bierchen am Feuer. Das Feuerloch ist übrigens inzwischen wie nach jedem starken Regen wieder zum Wasserloch mutiert.
Montag, 19. Oktober 2015
Herbst in allen seinen Facetten
Der Herbst kann sich hier noch nicht so recht entscheiden - Regen und niedrige Temperaturen, dann wieder Sonne, Sturm, Wolken, leichter Regen und doch wieder Sonne.

Aber das alles bei erträglichen Temperaturen so um die 20 Grad. Das lässt sich aushalten, und da machen auch lange Wanderungen Spass. In den Wald beispielsweise, wo jetzt so richtig Pilzsaison ist. Vergangene Woche haben wir fast 10 kg Pilze gefunden. Nur das Fotografieren der schönsten Exemplare leider vergessen. Aber darauf kommt es ja auch nicht an beim Pilzesuchen, sondern auf die schöne Zeit im Wald und das Geniessen danach. Aber dazwischen wurde noch ein Zwischengang eingeschoben - Pilze putzen. Die Arbeit kriegte diesmal Jo zugewiesen. Das Vorbereiten zum Einfrieren war dann wieder meine Arbeit. Denn diese Mengen kann man ja nicht gleich wegessen.
Die ausgedehnten Spaziergänge mit den Hunden in den vergangenen Tagen führten wieder ans Meer. Unter anderem über grosse Wiesenflächen, auf denen Champignons wachsen. Zum Glück nicht allzu viele, der Gefrierschrank ist voll. Je nach oben beschriebener Wetterlage zeigt sich das Meer auch recht wechselhaft wie die Fotos zeigen. Noch zwei Tage soll es mild bleiben, verspricht der Wetterbericht. Dann werden leider auch hier die niedrigen Temperaturen ankommen. Also warm anziehen, die Hunde wollen raus.
| Leider nur Wasser und keine Trüffel... |

Aber das alles bei erträglichen Temperaturen so um die 20 Grad. Das lässt sich aushalten, und da machen auch lange Wanderungen Spass. In den Wald beispielsweise, wo jetzt so richtig Pilzsaison ist. Vergangene Woche haben wir fast 10 kg Pilze gefunden. Nur das Fotografieren der schönsten Exemplare leider vergessen. Aber darauf kommt es ja auch nicht an beim Pilzesuchen, sondern auf die schöne Zeit im Wald und das Geniessen danach. Aber dazwischen wurde noch ein Zwischengang eingeschoben - Pilze putzen. Die Arbeit kriegte diesmal Jo zugewiesen. Das Vorbereiten zum Einfrieren war dann wieder meine Arbeit. Denn diese Mengen kann man ja nicht gleich wegessen.Die ausgedehnten Spaziergänge mit den Hunden in den vergangenen Tagen führten wieder ans Meer. Unter anderem über grosse Wiesenflächen, auf denen Champignons wachsen. Zum Glück nicht allzu viele, der Gefrierschrank ist voll. Je nach oben beschriebener Wetterlage zeigt sich das Meer auch recht wechselhaft wie die Fotos zeigen. Noch zwei Tage soll es mild bleiben, verspricht der Wetterbericht. Dann werden leider auch hier die niedrigen Temperaturen ankommen. Also warm anziehen, die Hunde wollen raus.
Sonntag, 11. Oktober 2015
Wenn einer eine Reise tut...
Dann kann er oder können sie eine Menge erzählen. Wir haben eine Reise gemacht. Gemeinsam mit Denka und Ilija machten wir uns auf den Weg, Ilijas Freund Gero zu besuchen. Gero, das ist der Gadulka-Spieler, der uns gemeinsam mit Ilijas Gesang schon manches Fest verschönt hat. Er hatte uns eingeladen, ihn in seinem Heimatdorf zu besuchen - Shelezniza, gelegen südlich von Sofia, am Fuße des Vitosha, des Hausberges der Sofioter.
| Shelezniza gefunden |
Erwartungen auf und an unsere Reise hatten wir kaum. Doch was wir erlebten hat uns zutiefst beeindruckt. Geros guten selbst gemachten Wein und selbst gebrannten Rakia kannten wir ja schon von seinen Besuchen in Varvara.
| Mit über 90 Jahren hat Nevena noch eine schöne Stimme |
| Diese schöne Katze wohnt im Hof |
Am nächsten Tag dann ein Ausflug zu einer Mineralquelle im Wald dicht am Dorf Shelezniza, das in 1200 Metern Höhe liegt. Die Quelle am Ortsrand wurde schon vor vielen Jahren gefasst. Das Wasser hat 36/37 Grad, das kleine Badehäuschen mit Badebecken dicht neben der Quelle wird gut genutzt. Die Quelle zum Wasserholen, das Häuschen zum Baden. Ursprünglich waren es zwei kleine Badehäuschen, wahrscheinlich getrennt für Männer und Frauen. Das zweite Gebäude ist leider nicht mehr benutzbar. In diesem Sommer sollen hier etliche Obdachlose aufgehalten haben, die Müllberge zeugen vom Aufenthalt.
| Das alte Badehäuschen steht noch. |
Von der Pferderanch ging es weiter nach Samokov. Hier wohnt ein
weiterer Freund Geros, Neyko Neykov, Maler und Bildhauer. Auch das wieder ein unwahrscheinlich interessantes Erlebnis. Besonders beeindruckend das Werk, an dem Neyko zur Zeit arbeitet - ein überlebensgroßer Elefant, zusammengeschweisst aus großen Metallplatten. Noch ist er nicht ganz fertig, aber das meiste ist geschafft. Blieb nur die Frage: wie soll das Riesentier aus dem Grundstück kommen? Alle Türen zu eng und auch die Straße vor dem Grundstück viel zu schmal. Mit dem Hubschrauber, so die lakonische Antwort. Aber das wird der ausländische Auftraggeber regeln.
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| Neyko Neykov mit Denka und seiner grössten Skulptur |
Drei tolle Tage voller toller Erlebnisse. Das Fazit: So etwas kannst du in keinem Reisebüro kaufen, solche Erlebnisse können dir nur gute Freunde bieten. Danke, Gero.
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