Freitag, 12. August 2011

Endlich Regen

Carola und Sigi haben ihn gestern wohl aus Deutschland mitgebracht. Jede Menge starken Wind auch gleich. Also für die Besucher erst mal kein Strandwetter.
Kleiner Wasserfall


Statt dessen Bummel durch das benachbarte Achtopol mit Besichtigung eines privaten Ankermuseums. Dort sind jede Menge alte Anker und sonstige altertümliche Fundstücke, die Achtopoler Fischer im Laufe vieler Jahre aus dem Meer geborgen haben, ausgestellt. Ergänzt wird das ganze durch Jahrhunderte alte Karten der Schwarzmeerregion, historische Fotos der Stadt und ihrer Bewohner und viele Geschichtsinformationen. Mit viel Liebe, sachkundiger Beratung und Kenntnis der mehr als 2000 Jahre alten Geschichte der Stadt gestaltet. Sehr sehenswert das ganze.
Heute scheint zwar wieder die Sonne, aber der Wind ist geblieben. Da liegt es sich nicht gut am Strand. Also Strandwanderung entlang der Steilküste geplant.
Aber unsere vielen Gartenpflanzen freuen sich über das viele Wasser, das da vom Himmel kam. Die Pferde auch, werden doch nun die trockenen braunen Grasflächen allmählich wieder grün und es gibt genug zu fressen.
Glaubt man den Internet-Wettervorhersagen, dann soll es aber in den nächsten Tagen wieder sehr sonnig und sehr warm werden. Da hoffen wir mal, das Wetter hat Zugang zum Internet.

Mittwoch, 3. August 2011

Theater, Theater...

Thaterabend unterm Eichenbaum
... gibt es gelegentlich auch in Varvara. Etwas besonderes hatte sich eine bunt zusammengewürfelte Schar von Künstlern ausgedacht, die derzeit ihren Urlaub in Varvara verbringen. Warum nicht einmal Straßentheater, das von den Einheimischen selbst gestaltet wird? Einwohner von Varvara und Urlauber waren also aufgefordert, über das Leben in Varvara und ihre Geschichte, die sie Und diese Geschichte wurde in Bilder umgesetzt von einer kleinen Darstellergruppe, zusammengesetzt aus professionellen und Amateurdarstellern. Geschichten vom früheren und heutigen Varvara und seinen Bewohnern wurden erzählt. Natürlich hat auch Jo mitgemacht und berichtet, wie er nach Varvara kam. Der Abend hat Mitwirkenden und Zuschauern viel Spaß gemacht, vielleicht lässt sich etwas ähnliches ja wiederholen.
Selbst geerntet
Ach ja, Kulinarisches gibt es auch zu vermelden: Jede Menge Tomatensoße gekocht, aus der eigenen Ernte selbstverständlich. Tomaten haben wir derzeit in solchen Mengen, dass sie nicht mehr alle gleich aufgegessen werden können. Und so wanderten also Zigeuner, gestreifte Roman, gelbe Birnen und orangene Russen (tut mir leid wenn nicht alle Sorten politisch korrekte Namen haben) in den Ketchuptopf.

Freitag, 29. Juli 2011

Weiterlesen - Ihr seid hier richtig

Wir haben uns nur einfach für ein neues Gewand entschieden. Das alte erschien uns inzwischen ein wenig antiquiert. So ganz zufrieden sind wir noch nicht, aber die Veränderungen gehen weiter - in Maßen. (Ich hofffe, ich habe die neue Rechtschreibregel  verstanden und das ß steht richtig.)
Also trotz neuem Äußeren - wir bemühen uns auch künftig um interessante Informationen aus Bulgarien und angrenzenden Regionen. Damit unsere Leser uns gewogen bleiben.
Eins noch zum Schluss - Kritik ist selbstverständlich erlaubt. In Maßen, versteht sich :)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Der Berg in Wolken

Drei Tage lang hatte der Berg sein Haupt in Wolken gehüllt. Der Berg - das ist der Papia, mit reichlich 500 Metern höchster Gipfel des Strandsha-Gebirges in der bulgarischen Küstenregion.
Und wenn der sich in Wolken versteckt, so erzählten und Einheimische, dann regnet es bei uns. Also warteten wir nach vier Wochen Trockenheit und Temperaturen über 30 Grad auf Regen. Aber die Wolken ließen sich Zeit, umrundeten unsere Region regelrecht. Doch heute, endlich, nicht nur Wolken und Donner (vom Gewiter und nicht wie vergangene Woche von maritimen Übungsgefechten). Ein hübscher kleiner Regen erfrischte unser Dorf, tränkte zumindest ein wenig den ausgedörrten Boden und wird sicher für nachwachsendes Gras für unsere Pferde sorgen. Im übrigen war es an den letzten beiden Tagen sehr ruhig. Deshalb gleich was geschrieben und den vorherigen Beitrag endlich mit Fotos bestückt.
Dicke Wolken über dem nahen Gebirge
Anni und Bernd sind nach auch für uns sehr schönen und erlebnisreichen Urlaubstagen unter anderem in den Rhodopen (davon später mal mehr) wieder heimgereist. Heute mittag gab es eine spontane Grillparty mit bulgarisch-deutsch-schweizerischer Beteiligung. Sehr angenehme Runde. Morgen hoffen wir auf ein Wiedersehen mit Georgi und Maria, die aber für Varvara nur wenig Zeit haben. Sie müssen wieder nach Sliven, um dort eine Reise junger Musiker vom Projekt Musik statt Straße nach Gießen und Gera vorzubereiten. Wir drücken die Daumen, dass die bisherigen Spenden für Reise und Unterkunft in den Städten reichen. Für die jungen Roma-Musiker wird es mit Sicherheit ein großartiges Erlebnis. Nicht nur dass sie zeigen können was sie in einem Jahr Musikunterricht lernten, für sie wird es auch die ersten größere Reise ihres Lebens werden.

Freitag, 1. Juli 2011

Der Nachwuchs ist da oder er kommt noch

Lisa lässt sich von Nadja gleich streiccheln
Nach den Besuchern Margit und Detlef aus Sachsen ist  nun der Nachwuchs da - die Enkeltöchter Lydia und Nadja sind zu Besuch. Zum ersten Mal sind sie allein geflogen und wie geplant in Burgas gelandet. Was sie gleich an den ersten beiden Tagen hier erlebt haben sollen sie aber selbst erzählen. In der Nacht, in der wir angekommen  sind, wurde ein Fohlen  geboren und es geht ihm gut. Ilia hat das Fohlen mit Mutter Suleika zu uns in den Garten gebracht. Es ist schon zutraulich und wir konnten es gleich anfassen und es fuehlte sich weich wie Samt an.   Wir haben es Lisa genannt.  Lydia
Gomenins Nachwuchs ist da


Hallo ich bin Nadja
es gibt hier einen Hund Namens Gomenin. Er gehört Denka. Gomenin ist ganz dick geworden. Sie ist schwanger.Wir warten auf die Welpen.Viele Grüße aus Varvara senden Nadja und Lydia